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El R8 Gordini regresa convertido en eléctrico y plantea una pregunta incómoda: ¿puede la nostalgia convertirse en una nueva forma de deportividad?

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14 minutes

Кинескиот претседател ги изнесе условите за меѓусебно разбирање, за кои рече дека би можеле да ги насочат двете ривалски суперсили подалеку од иден воен конфликт и кон пат на заедничка корист

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15 minutes
Cómo la crisis eléctrica en el este de Libia se transformó también en una crisis hídrica que reavivó un viejo debate sobre el poder, los recursos y la desigualdad regional en el país.
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15 minutes
Крым.Реалии выяснили детали его службы, коррупционных скандалов и гибели на фронте
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17 minutes
កម្ពុជា និងឥណ្ឌាបានសម្រេចពន្យារពេលបញ្ចូនសត្វខ្លាធំប្រភេទ Bengal ត្រឡប់មកកម្ពុជា រហូតដល់ឆ្នាំ២០២៨។ នេះបើយោងតាមការចុះផ្សាយរបស់កាសែតឥណ្ឌានាពេលថ្មីៗនេះ។ បើតាមសារព័ត៌មានឥណ្ឌា ការពន្យារបញ្ចូនសត្វខ្លាធំមកកម្ពុជាពីព្រោះឥណ្ឌាពិនិត្យឃើញថា ជួរភ្នំក្រវាញដែលជាតំបន់គ្រោងប្រលែងសត្វខ្លាធំ មិនអាចផ្តល់ចំណីគ្រប់គ្រាន់សម្រាប់ការរស់នៅ និងការបន្តពូជរបស់សត្វខ្លានោះបាន។
កម្ពុជា និងឥណ្ឌាបានសម្រេចពន្យារពេលបញ្ចូនសត្វខ្លាធំប្រភេទ Bengal ត្រឡប់មកកម្ពុជា រហូតដល់ឆ្នាំ២០២៨។ នេះបើយោងតាមការចុះផ្សាយរបស់កាសែតឥណ្ឌានាពេលថ្មីៗនេះ។ បើតាមសារព័ត៌មានឥណ្ឌា ការពន្យារបញ្ចូនសត្វខ្លាធំមកកម្ពុជាពីព្រោះឥណ្ឌាពិនិត្យឃើញថា ជួរភ្នំក្រវាញដែលជាតំបន់គ្រោងប្រលែងសត្វខ្លាធំ មិនអាចផ្តល់ចំណីគ្រប់គ្រាន់សម្រាប់ការរស់នៅ និងការបន្តពូជរបស់សត្វខ្លានោះបាន។
18 minutes
Le croiriez-vous ? Les éleveurs peuvent être d’authentiques alliés de la protection de l’environnement, avec des objectifs convergents, parfois même communs. On en a déjà eu quelques aperçus dans les précédents volets de cette enquête. Par exemple quand les éleveurs acceptent la mise en défens ou le reméandrage des cours d’eau. Ou quand les groupements pastoraux, ... Lire plus
Le croiriez-vous ? Les éleveurs peuvent être d’authentiques alliés de la protection de l’environnement, avec des objectifs convergents, parfois même communs. On en a déjà eu quelques aperçus dans les précédents volets de cette enquête. Par exemple quand les éleveurs acceptent la mise en défens ou le reméandrage des cours d’eau. Ou quand les groupements pastoraux, ... Lire plus
20 minutes
Украинские беспилотники в ночь на 25 сентября массированно атаковали Пермский край, а также Воронежскую, Ростовскую и Ульяновскую области. НПЗ "Лукойл-Пермнефтеоргсинтез" в ПермиГлава Пермского края Дмитрий Махонин сообщил о налете на промышленный объект, не уточнив его название. Astra пишет, что под удар попал нефтеперерабатывающий завод "Лукойл-Пермнефтеоргсинтез" (ПНОС). По данным украинского канала Supernova, на НПЗ атакована недавно отремонтированная установка первичной обработки...
Украинские беспилотники в ночь на 25 сентября массированно атаковали Пермский край, а также Воронежскую, Ростовскую и Ульяновскую области. НПЗ "Лукойл-Пермнефтеоргсинтез" в ПермиГлава Пермского края Дмитрий Махонин сообщил о налете на промышленный объект, не уточнив его название. Astra пишет, что под удар попал нефтеперерабатывающий завод "Лукойл-Пермнефтеоргсинтез" (ПНОС). По данным украинского канала Supernova, на НПЗ атакована недавно отремонтированная установка первичной обработки...
21 minutes
Ho-Chi-Minh-Stadt – Eine Metropole im stetigen Wandel, wirtschaftliches Zentrum Vietnams und Anziehungspunkt für Millionen Menschen aus allen Teilen des Landes: In diesem Umfeld erfüllt die katholische Kirche von Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, ihren pastoralen Auftrag. Dabei steht sie täglich vor Herausforderungen, die mit Mobilität, Arbeit, Familie und gesellschaftlichen Veränderungen verbunden sind.„Saigon ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes und zieht viele Migranten aus ganz Vietnam an. Sie kommen zum Studium oder zur Arbeit“, berichtet Bischof John Baptist Nguyen Quang Tuyen, Weihbischof von Ho-Chi-Minh-Stadt, gegenüber dem Fidesdienst.Nach Schätzungen des Bischofs hat die Stadt rund acht Millionen Einwohner. Hinzu kommen etwa sieben Millionen Menschen, die dauerhaft oder vorübergehend zum Studium oder zur Arbeit zugewandert sind. Diese Binnenmigration prägt den Großraum im Süden Vietnams seit Jahrzehnten. Ho-Chi-Minh-Stadt und die umliegenden Industrieprovinzen sind zu einem der wichtigsten Ziele vietnamesischer Migranten geworden – mit spürbaren Folgen auch für das Leben der katholischen Gemeinden.In einer Stadt, die von dieser starken Mobilität geprägt ist, bemüht sich die Kirche, Menschen aus anderen Provinzen nicht an den Rand zu drängen. „Die Kirche kümmert sich um die Migranten, die zum Studium oder zur Arbeit kommen. Wir organisieren monatliche Treffen für sie“, erklärt Bischof Nguyen Quang Tuyen.Viele junge Menschen kommen allein in die Stadt und leben weit entfernt von ihren Familien und den Pfarrgemeinden ihrer Heimat. In den Gemeinden vor Ort finden sie einen wichtigen Anlaufpunkt. „Diese Migranten bewahren einen tiefen Glauben. Sie haben Durst nach Beziehungen und Gemeinschaft und bleiben der Kirche verbunden“, beobachtet der Bischof.Die Pfarrei bleibt damit ein zentraler Ort der Aufnahme und Integration. „Die Pfarrei ist weiterhin das pulsierende Herz der Gemeinschaft, und die Menschen spüren das“, betont er.Der lebendige Charakter des kirchlichen Lebens zeigt sich auch in der Teilnahme an der Liturgie. „In Vietnam gibt es keinen Unterschied zwischen ‚Gläubigen‘ und ‚Kirchgängern‘“, erklärt der Bischof. „Man spricht nicht davon, welcher Prozentsatz der Getauften am Sonntag zur Messe geht. Die Getauften nehmen an der Sonntags-Eucharistie teil, da sie Quelle und Nahrung für ihr Leben ist.“In einigen Pfarreien der Erzdiözese, etwa in einer Gemeinde, die den Redemptoristen anvertraut ist, werden deshalb, wie der Bischof berichtet, „am Herrentag sogar zehn Messen“ gefeiert, um den Bedürfnissen der Gläubigen gerecht zu werden. „Die Kirche stellt sicher, dass ein jeder die Eucharistie empfangen kann, und bei allen Messen ist die Kirche immer voll“, sagt er.Die Erzdiözese Ho-Chi-Minh-Stadt gehört zu den größten katholischen Gemeinschaften Vietnams. Kirchlichen Angaben zufolge zählt sie mehr als 700.000 Katholiken und 205 Pfarreien. Damit ist sie die zweitgrößte Diözese in einem Land, in dem es nach Angaben der Vietnamesischen Bischofskonferenz insgesamt rund 7,5 Millionen Katholiken gibt. Das entspricht etwa 7,4 Prozent der rund 101 Millionen Einwohner Vietnams.Das starke und rasche Wachstum der Stadt bringt auch neue soziale Verwundbarkeiten mit sich. Zu den Bereichen, mit denen sich der Bischof unmittelbar befasst, gehört die Situation der Familien. Nguyen Quang Tuyen ist für die Familienpastoral und die kirchlichen Basisgemeinschaften zuständig.„Eine der Herausforderungen, die wir in Vietnam sehen, ist die einfache Scheidung“, sagt er. „Vor allem junge Menschen haben diesbezüglich wenig Hemmungen. Bei den ersten Schwierigkeiten im Eheleben beantragen sie die Scheidung und erhalten sie innerhalb von sechs Monaten.“Doch unabhängig von den rechtlichen Verfahren gehe es vor allem um die konkreten Lebensbedingungen vieler Familien: „Die Schwierigkeiten des Lebens, die Arbeitszeiten, die Beziehungen zu den Kindern.“ Hinzu komme der Einfluss der digitalen Kultur.„Soziale Medien und Geräte wie Mobiltelefone und Tablets führen dazu, dass die Familien nicht mehr so viel Zeit miteinander verbringen. Die Kinder wachsen mit einer Kultur auf, die durch digitale Medien vermittelt wird.“Angesichts dieser Veränderungen versucht die Familienpastoral dabei zu unterstützen, „die Beziehungen innerhalb der Familie zu stärken – menschliche und geistliche Beziehungen“.Die Antworten darauf sind konkret. „Wir organisieren Wochenenden, die dem Austausch, der gemeinsamen Reflexion und dem Gebet gewidmet sind“, berichtet der Bischof. Hinzu kommt ein Weg der Vorbereitung auf die Ehe, der zugleich der Begleitung des Ehelebens dient.Ziel sei es, Paare nicht nur auf das Sakrament der Ehe vorzubereiten, sondern sie auch beim Aufbau familiärer Beziehungen zu begleiten, die den Herausforderungen des Alltags standhalten können. „Nicht allein, sondern mit Christus, der seine Gnade schenkt – das ist die erste und eigentliche Unterstützung“, betont Nguyen Quang Tuyen.Das Bildungsengagement der Kirche setzt sich auch durch Katechese für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene fort. „Unsere Bildungsarbeit geht innerhalb der Kirche weiter, mit Katechesen und Treffen, die sonntags oder an einem Wochentag stattfinden“, berichtet der Bischof.Die Erzdiözese verfügt – wie die gesamte Kirche in Vietnam – über keine katholischen Schulen, da diese gesetzlich nicht zugelassen sind. Umso wichtiger ist die Pfarrei für die Weitergabe des Glaubens, die Bildung der jungen Generation und die Begleitung der Familien.Daneben spielen die Ordensgemeinschaften eine wichtige Rolle. Viele von ihnen haben in Ho-Chi-Minh-Stadt eigene Ausbildungs- und Studienhäuser. „Die Stadt ist damit auch ein großes Zentrum des vietnamesischen Ordenslebens, und dessen positive Auswirkungen sind auf allen Ebenen spürbar“, erklärt der Bischof.Die soziale Dimension ist dabei nicht von der pastoralen zu trennen. Nach Angaben der Erzdiözese engagieren sich die Katholiken der Stadt seit Langem in karitativen und sozialen Aktivitäten, insbesondere für Migranten und besonders schutzbedürftige Menschen.Die Unterstützung von Migranten und die Beteiligung an den karitativen Aktivitäten der Pfarreien seien „bedeutende Elemente des Lebens der Ortskirche“, sagt der Bischof.In der Millionenstadt versucht die Kirche, ihre pastorale Arbeit auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen auszurichten und zugleich den Kontakt zu den staatlichen Behörden zu pflegen. „In Städten wie Saigon ist dieses Verhältnis einfacher, es gibt einen Modus vivendi“, beobachtet Nguyen Quang Tuyen.In ländlichen und abgelegenen Gebieten könne die Situation anders sein. „In den Dörfern sind die Beziehungen schwieriger“, sagt der Bischof. Dort gebe es eine stärkere Kontrolle und bisweilen auch Spannungen, die mit der Vorsicht lokaler Amtsträger zusammenhängen.Trotz der gesellschaftlichen Veränderungen und Schwierigkeiten beobachtet der Bischof einen tief im Alltag verwurzelten Glauben: „Wir sehen, dass der Glaube lebt: Trotz der Herausforderungen beten die Familien abends und gehen gemeinsam in die Kirche, sie engagieren sich in der Nächstenliebe.“Darin sieht Nguyen Quang Tuyen die Aufgabe der Kirche in der vietnamesischen Millionenmetropole: Es gehe nicht nur darum, eine tief verwurzelte religiöse Tradition zu bewahren. Vielmehr müsse die Kirche die Menschen durch den raschen gesellschaftlichen Wandel begleiten, Ankommende aufnehmen, Familien unterstützen, junge Menschen bilden und die Pfarrei als Ort der Begegnung, des Gebets und der Solidarität erhalten.In einer Stadt, in der sich Millionen Menschen auf der Suche nach Arbeit, Bildung oder neuen Möglichkeiten bewegen, möchte die Kirche eine Gemeinschaft sein, die aufnimmt und integriert, den Menschen „nahe“ ist und ihnen weiterhin das Wertvollste schenkt, was sie besitzt: das Evangelium.
Ho-Chi-Minh-Stadt – Eine Metropole im stetigen Wandel, wirtschaftliches Zentrum Vietnams und Anziehungspunkt für Millionen Menschen aus allen Teilen des Landes: In diesem Umfeld erfüllt die katholische Kirche von Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, ihren pastoralen Auftrag. Dabei steht sie täglich vor Herausforderungen, die mit Mobilität, Arbeit, Familie und gesellschaftlichen Veränderungen verbunden sind.„Saigon ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes und zieht viele Migranten aus ganz Vietnam an. Sie kommen zum Studium oder zur Arbeit“, berichtet Bischof John Baptist Nguyen Quang Tuyen, Weihbischof von Ho-Chi-Minh-Stadt, gegenüber dem Fidesdienst.Nach Schätzungen des Bischofs hat die Stadt rund acht Millionen Einwohner. Hinzu kommen etwa sieben Millionen Menschen, die dauerhaft oder vorübergehend zum Studium oder zur Arbeit zugewandert sind. Diese Binnenmigration prägt den Großraum im Süden Vietnams seit Jahrzehnten. Ho-Chi-Minh-Stadt und die umliegenden Industrieprovinzen sind zu einem der wichtigsten Ziele vietnamesischer Migranten geworden – mit spürbaren Folgen auch für das Leben der katholischen Gemeinden.In einer Stadt, die von dieser starken Mobilität geprägt ist, bemüht sich die Kirche, Menschen aus anderen Provinzen nicht an den Rand zu drängen. „Die Kirche kümmert sich um die Migranten, die zum Studium oder zur Arbeit kommen. Wir organisieren monatliche Treffen für sie“, erklärt Bischof Nguyen Quang Tuyen.Viele junge Menschen kommen allein in die Stadt und leben weit entfernt von ihren Familien und den Pfarrgemeinden ihrer Heimat. In den Gemeinden vor Ort finden sie einen wichtigen Anlaufpunkt. „Diese Migranten bewahren einen tiefen Glauben. Sie haben Durst nach Beziehungen und Gemeinschaft und bleiben der Kirche verbunden“, beobachtet der Bischof.Die Pfarrei bleibt damit ein zentraler Ort der Aufnahme und Integration. „Die Pfarrei ist weiterhin das pulsierende Herz der Gemeinschaft, und die Menschen spüren das“, betont er.Der lebendige Charakter des kirchlichen Lebens zeigt sich auch in der Teilnahme an der Liturgie. „In Vietnam gibt es keinen Unterschied zwischen ‚Gläubigen‘ und ‚Kirchgängern‘“, erklärt der Bischof. „Man spricht nicht davon, welcher Prozentsatz der Getauften am Sonntag zur Messe geht. Die Getauften nehmen an der Sonntags-Eucharistie teil, da sie Quelle und Nahrung für ihr Leben ist.“In einigen Pfarreien der Erzdiözese, etwa in einer Gemeinde, die den Redemptoristen anvertraut ist, werden deshalb, wie der Bischof berichtet, „am Herrentag sogar zehn Messen“ gefeiert, um den Bedürfnissen der Gläubigen gerecht zu werden. „Die Kirche stellt sicher, dass ein jeder die Eucharistie empfangen kann, und bei allen Messen ist die Kirche immer voll“, sagt er.Die Erzdiözese Ho-Chi-Minh-Stadt gehört zu den größten katholischen Gemeinschaften Vietnams. Kirchlichen Angaben zufolge zählt sie mehr als 700.000 Katholiken und 205 Pfarreien. Damit ist sie die zweitgrößte Diözese in einem Land, in dem es nach Angaben der Vietnamesischen Bischofskonferenz insgesamt rund 7,5 Millionen Katholiken gibt. Das entspricht etwa 7,4 Prozent der rund 101 Millionen Einwohner Vietnams.Das starke und rasche Wachstum der Stadt bringt auch neue soziale Verwundbarkeiten mit sich. Zu den Bereichen, mit denen sich der Bischof unmittelbar befasst, gehört die Situation der Familien. Nguyen Quang Tuyen ist für die Familienpastoral und die kirchlichen Basisgemeinschaften zuständig.„Eine der Herausforderungen, die wir in Vietnam sehen, ist die einfache Scheidung“, sagt er. „Vor allem junge Menschen haben diesbezüglich wenig Hemmungen. Bei den ersten Schwierigkeiten im Eheleben beantragen sie die Scheidung und erhalten sie innerhalb von sechs Monaten.“Doch unabhängig von den rechtlichen Verfahren gehe es vor allem um die konkreten Lebensbedingungen vieler Familien: „Die Schwierigkeiten des Lebens, die Arbeitszeiten, die Beziehungen zu den Kindern.“ Hinzu komme der Einfluss der digitalen Kultur.„Soziale Medien und Geräte wie Mobiltelefone und Tablets führen dazu, dass die Familien nicht mehr so viel Zeit miteinander verbringen. Die Kinder wachsen mit einer Kultur auf, die durch digitale Medien vermittelt wird.“Angesichts dieser Veränderungen versucht die Familienpastoral dabei zu unterstützen, „die Beziehungen innerhalb der Familie zu stärken – menschliche und geistliche Beziehungen“.Die Antworten darauf sind konkret. „Wir organisieren Wochenenden, die dem Austausch, der gemeinsamen Reflexion und dem Gebet gewidmet sind“, berichtet der Bischof. Hinzu kommt ein Weg der Vorbereitung auf die Ehe, der zugleich der Begleitung des Ehelebens dient.Ziel sei es, Paare nicht nur auf das Sakrament der Ehe vorzubereiten, sondern sie auch beim Aufbau familiärer Beziehungen zu begleiten, die den Herausforderungen des Alltags standhalten können. „Nicht allein, sondern mit Christus, der seine Gnade schenkt – das ist die erste und eigentliche Unterstützung“, betont Nguyen Quang Tuyen.Das Bildungsengagement der Kirche setzt sich auch durch Katechese für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene fort. „Unsere Bildungsarbeit geht innerhalb der Kirche weiter, mit Katechesen und Treffen, die sonntags oder an einem Wochentag stattfinden“, berichtet der Bischof.Die Erzdiözese verfügt – wie die gesamte Kirche in Vietnam – über keine katholischen Schulen, da diese gesetzlich nicht zugelassen sind. Umso wichtiger ist die Pfarrei für die Weitergabe des Glaubens, die Bildung der jungen Generation und die Begleitung der Familien.Daneben spielen die Ordensgemeinschaften eine wichtige Rolle. Viele von ihnen haben in Ho-Chi-Minh-Stadt eigene Ausbildungs- und Studienhäuser. „Die Stadt ist damit auch ein großes Zentrum des vietnamesischen Ordenslebens, und dessen positive Auswirkungen sind auf allen Ebenen spürbar“, erklärt der Bischof.Die soziale Dimension ist dabei nicht von der pastoralen zu trennen. Nach Angaben der Erzdiözese engagieren sich die Katholiken der Stadt seit Langem in karitativen und sozialen Aktivitäten, insbesondere für Migranten und besonders schutzbedürftige Menschen.Die Unterstützung von Migranten und die Beteiligung an den karitativen Aktivitäten der Pfarreien seien „bedeutende Elemente des Lebens der Ortskirche“, sagt der Bischof.In der Millionenstadt versucht die Kirche, ihre pastorale Arbeit auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen auszurichten und zugleich den Kontakt zu den staatlichen Behörden zu pflegen. „In Städten wie Saigon ist dieses Verhältnis einfacher, es gibt einen Modus vivendi“, beobachtet Nguyen Quang Tuyen.In ländlichen und abgelegenen Gebieten könne die Situation anders sein. „In den Dörfern sind die Beziehungen schwieriger“, sagt der Bischof. Dort gebe es eine stärkere Kontrolle und bisweilen auch Spannungen, die mit der Vorsicht lokaler Amtsträger zusammenhängen.Trotz der gesellschaftlichen Veränderungen und Schwierigkeiten beobachtet der Bischof einen tief im Alltag verwurzelten Glauben: „Wir sehen, dass der Glaube lebt: Trotz der Herausforderungen beten die Familien abends und gehen gemeinsam in die Kirche, sie engagieren sich in der Nächstenliebe.“Darin sieht Nguyen Quang Tuyen die Aufgabe der Kirche in der vietnamesischen Millionenmetropole: Es gehe nicht nur darum, eine tief verwurzelte religiöse Tradition zu bewahren. Vielmehr müsse die Kirche die Menschen durch den raschen gesellschaftlichen Wandel begleiten, Ankommende aufnehmen, Familien unterstützen, junge Menschen bilden und die Pfarrei als Ort der Begegnung, des Gebets und der Solidarität erhalten.In einer Stadt, in der sich Millionen Menschen auf der Suche nach Arbeit, Bildung oder neuen Möglichkeiten bewegen, möchte die Kirche eine Gemeinschaft sein, die aufnimmt und integriert, den Menschen „nahe“ ist und ihnen weiterhin das Wertvollste schenkt, was sie besitzt: das Evangelium.
28 minutes
Борбордук шайлоо комиссиясы (БШК) 25-сентябрдагы отурумунда Кыргызстанда президенттк шайлоону даярдоого жана өткөрүүгө жумшала турган чыгымдардын сметасын бекитти. Боршайкомдун төрагасы Тынчтык Шайназаровдун маалыматына караганда, саясий иш-чарага 1 млрд 200 млн сом кетет деп эсептелген. Эгерде шайлоо бир эле тур менен өтсө бул сумма азаят. Өлкөдө 27 миңге жакын шайлоо комиссиялары бар. Андан тышкары жер-жерлерде автоматтык эсептөөчү урналарды иштетүү үчүн операторлор тартылат. Каражаттын...
Борбордук шайлоо комиссиясы (БШК) 25-сентябрдагы отурумунда Кыргызстанда президенттк шайлоону даярдоого жана өткөрүүгө жумшала турган чыгымдардын сметасын бекитти. Боршайкомдун төрагасы Тынчтык Шайназаровдун маалыматына караганда, саясий иш-чарага 1 млрд 200 млн сом кетет деп эсептелген. Эгерде шайлоо бир эле тур менен өтсө бул сумма азаят. Өлкөдө 27 миңге жакын шайлоо комиссиялары бар. Андан тышкары жер-жерлерде автоматтык эсептөөчү урналарды иштетүү үчүн операторлор тартылат. Каражаттын...
28 minutes
The latest Enterprise Bargaining Agreements data provides even more evidence that the labour market is not “tight” and that the Reserve Bank should not be looking to increase unemployment by raising rates next week.
The latest Enterprise Bargaining Agreements data provides even more evidence that the labour market is not “tight” and that the Reserve Bank should not be looking to increase unemployment by raising rates next week.
29 minutes
ამერიკის შეერთებული შტატების და ჩინეთის ლიდერებმა, დონალდ ტრამპმა და სი ძინპინმა თავიანთ ქვეყნებს წამყვანი სახელმწიფოები უწოდეს და თანამშრომლობისა და პატიოსანი კონკურენციის აუცილებლობაზე ილაპარაკეს.
ამერიკის შეერთებული შტატების და ჩინეთის ლიდერებმა, დონალდ ტრამპმა და სი ძინპინმა თავიანთ ქვეყნებს წამყვანი სახელმწიფოები უწოდეს და თანამშრომლობისა და პატიოსანი კონკურენციის აუცილებლობაზე ილაპარაკეს.
30 minutes
In an editorial in Science, U.S.-based energy policy experts Paasha Mahdavi and Michael Ross argue that governments creating consumer fossil fuel subsidies in response to rising energy prices is the “worst energy policy in the world.” Mahdavi, an associate professor at the University of California, Santa Barbara, in the U.S., and Ross, a professor at […]
In an editorial in Science, U.S.-based energy policy experts Paasha Mahdavi and Michael Ross argue that governments creating consumer fossil fuel subsidies in response to rising energy prices is the “worst energy policy in the world.” Mahdavi, an associate professor at the University of California, Santa Barbara, in the U.S., and Ross, a professor at […]
30 minutes
中国国家主席习近平此次对美国的国事访问可以说是继已故政治强人邓小平美国之行后,中国领导人访美历史上最为风光的一次。不过,有分析人士认为,此次元首峰会侧重排场与礼仪,尚未见到实质性的内容。
30 minutes
中国国家主席习近平此次对美国的国事访问可以说是继已故政治强人邓小平美国之行后,中国领导人访美历史上最为风光的一次。不过,有分析人士认为,此次元首峰会侧重排场与礼仪,尚未见到实质性的内容。
31 minutes
Украинские беспилотники в ночь на 25 сентября атаковали сразу несколько регионов России, включая Ульяновскую, Воронежскую, Ростовскую области, а также Пермский край.
Украинские беспилотники в ночь на 25 сентября атаковали сразу несколько регионов России, включая Ульяновскую, Воронежскую, Ростовскую области, а также Пермский край.
33 minutes
Президент Франции связал возможную мобилизацию с намерением России продолжать наступление и попытаться оккупировать весь Донбасс
Президент Франции связал возможную мобилизацию с намерением России продолжать наступление и попытаться оккупировать весь Донбасс
37 minutes
Osam dana nakon što je Specijalni sud četvoricu bivših lidera OVK proglasio krivim za ratne zločine, na Kosovu se sve češće čuju pozivi za donošenje državne strategije za žalbu. Vlada Aljbina Kurtija najavila je njenu izradu, ali još uvek nije objasnila šta će ona obuhvatati.
Osam dana nakon što je Specijalni sud četvoricu bivših lidera OVK proglasio krivim za ratne zločine, na Kosovu se sve češće čuju pozivi za donošenje državne strategije za žalbu. Vlada Aljbina Kurtija najavila je njenu izradu, ali još uvek nije objasnila šta će ona obuhvatati.
39 minutes
Von Marie-Lucile KubackiParis – Der Historiker Martin Dumont hat soeben ein Werk über die lange Geschichte der Beziehungen zwischen den Päpsten und Frankreich veröffentlicht: La France dans la pensée des papes .Anlässlich der Reise von Papst Leo XIV. nach Frankreich zeichnet Dumont die wichtigsten Etappen dieser Beziehung nach – von der Bezeichnung Frankreichs als „älteste Tochter der Kirche“ bis zu den späteren Reflexionen der Päpste angesichts der Veränderungen im französischen Katholizismus. Nach seiner Einschätzung findet der Besuch Leos XIV. in einem Frankreich statt, das nach den Worten von Papst Franziskus zu einer „zu evangelisierenden Peripherie“ geworden ist, zugleich aber auch in einer Phase der Neuorientierung des französischen Katholizismus.Anhand der Geschichte der Papstreisen folgt Martin Dumont einem bis heute aktuellen roten Faden: Jenseits der Verteidigung eines kulturellen Erbes oder von Einfluss gehe es um die Berufung der Kirche in Frankreich, einen „neuen missionarischen Aufschwung“ zu finden, aus ihren geistlichen Schätzen zu schöpfen, Christus zu verkünden und den Menschen zu dienen.Ihr Buch zeichnet die lange und häufig bewegte Geschichte der Beziehungen zwischen den Päpsten und Frankreich nach. Welche Zeichen der Zeit prägen vor diesem Hintergrund den Besuch Leos XIV. im Vergleich zu den Reisen anderer Bischöfe von Rom?-Wenn wir an die Reisen von Franziskus nach Marseille im September 2023 und nach Ajaccio im Dezember 2024 denken, sind die jeweiligen Herausforderungen unterschiedlich. Die von Franziskus besuchte Insel Korsika und der Wallfahrtsort Lourdes, den Leo XIV. aufsucht, sind jedoch durch die Volksfrömmigkeit stärker miteinander verbunden, als man zunächst denken könnte. Ein deutlicher zeitlicher Einschnitt zeigt sich eher im Vergleich mit dem Besuch Benedikts XVI. in Paris und Lourdes im Jahr 2008. Schon damals war die religiöse Praxis stark zurückgegangen. Die Zahlen haben sich seither jedoch keineswegs verbessert. Frankreich ist heute, in den Worten von Papst Franziskus, „eine zu evangelisierende Peripherie“. Der Besuch von Papst Leo findet allerdings in einem besonderen Kontext statt: Zum einen rückt ein besonders angespannter Präsidentschaftswahlkampf näher. Zum anderen befindet sich der französische Katholizismus in einem Prozess der Neuordnung und wird von widersprüchlichen Strömungen geprägt. Zugleich ist bekannt, dass Leo XIV. Augustiner ist. Das Programm seines Pontifikats steht im Zeichen des Friedens – „des entwaffneten und entwaffnenden Friedens“ – und sein geistlicher Ansatz lässt sich mit den Worten „zwei Herzen in einem“ zusammenfassen.Frankreich wurde lange als „älteste Tochter der Kirche“ bezeichnet. Der Ausdruck ist heute umstritten, gehört aber weiterhin zum katholischen Selbstverständnis. Was sagt diese Formel über die Entwicklung der Beziehung zwischen der Kirche von Rom und der heutigen französischen Gesellschaft aus?-„Älteste Tochter der Kirche, aber nicht die treueste“, sagte Papst Franziskus 2016. Damit fasste er gewissermaßen die römische Haltung zusammen, die einen historisch überholten Ausdruck verwendete, um einem geliebten katholischen Volk Lob oder auch Ermahnung auszusprechen. Was den Monarchen des Ancien Régime betrifft, der als „ältester Sohn der Kirche“ bezeichnet wurde, entstand die Formel „älteste Tochter der Kirche“ im 19. Jahrhundert zunächst aus der Feder von Frédéric Ozanam, einem der Gründer der Gesellschaft vom heiligen Vinzenz von Paul, und später durch die Predigten von Pater Lacordaire in Notre-Dame.Papst Leo XIII. machte die Bezeichnung 1896 anlässlich des 14. Jahrhunderts der Taufe Chlodwigs weithin bekannt. Für Rom bot sie eine Möglichkeit, die aufeinanderfolgenden politischen Veränderungen in Frankreich zur Kenntnis zu nehmen und sich zugleich weiterhin auf diese Weise an das christliche Volk zu wenden: Politische Systeme kommen und gehen, die Gläubigen bleiben. Die Formel sollte dazu ermutigen oder dazu aufrufen, Christus und dem Stuhl Petri treu zu bleiben.Welche Momente jenseits der Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem französischen Staat waren während der Papstbesuche besonders bedeutsam? Welche Worte der Päpste haben dazu beigetragen, das christliche Bewusstsein zu wecken?-Natürlich denkt man zunächst an den Appell Johannes Pauls II. am 1. Juni 1980 im Pariser Vorort Le Bourget: „Frankreich, älteste Tochter der Kirche, bist du den Verheißungen deiner Taufe treu?“ Der Satz klingt bis heute nach und wurde immer wieder aufgegriffen. Doch auch andere Momente haben die Papstreisen geprägt: Benedikt XVI. sprach 2008 im Élysée-Palast von einer „gesunden Laizität“ und ging in seiner Rede im Collège des Bernardins auf die Rolle des Christentums in der europäischen Kultur ein.Franziskus wiederum zeigte sich in Marseille empört über die „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ angesichts der wachsenden Zahl von Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kommen.Hinzu kommt Johannes Pauls II. Rede bei der UNESCO im Mai 1980, in der er angesichts der totalitären Systeme die Gewissensfreiheit würdigte. Und schließlich gab es jenen wortlosen Moment, als Benedikt XVI. bei seinem Besuch im Elternhaus von Bernadette Soubirous tief bewegt war.Die französische Missionsgeschichte hat den Katholizismus tief geprägt. Leo XIV. stammt aus den Vereinigten Staaten und damit aus einer anderen Missionsgeschichte, die allerdings anfangs ebenfalls von einem gewissen französischen Einfluss geprägt war. Mit welchen Worten kann Leo XIV. die Kirche in Frankreich angesichts dieser beiden parallelen Geschichten erreichen?-Es könnte hilfreich sein, auf die persönliche Geschichte von Papst Leo und auf Libres sous la grâce, eine Sammlung von Texten des damaligen Pater Robert Prevost, zurückzugreifen.2003 sagte er anlässlich der Eröffnung eines Treffens der europäischen Augustinerprovinzen, er verspüre „eine gewisse Zurückhaltung, zu viel zu sprechen, da ich kein Europäer bin “.Nun ist Prevost Papst geworden. Die Franzosen in Paris und Lourdes ebenso wie die Europäer in Metz werden ihm zuhören! Vielmehr sollte man seine Worte jedoch im Licht seiner Erfahrungen in Peru und seiner Zeit als Generalprior der Augustiner betrachten und sich mit seinen Texten auseinandersetzen.Zu nennen sind insbesondere seine Worte in Brünn im September 2006 über die Nähe des Hirten zu den Menschen und zu den Christen, über die Bedeutung des Gebets und darüber, nicht zurückzublicken. Oder seine Aussage: „Mission ist nicht Erfolg, sondern die Verkündigung des Reiches“, die er in seiner Predigt im September 2010 in Biñan auf den Philippinen formulierte.Oft wird vergessen, dass Johannes Paul II. bereits vor 40 Jahren in Lyon, in der Nachfolge Pauls VI., denselben Gedanken ausgesprochen hatte: „Kirche von Frankreich, lasst euch von den jungen Kirchen ansprechen, die eure Missionare gegründet haben. Vielleicht haben sie euch einen neuen Aufbruch zu geben!“Welche wichtigste Lehre ergibt sich aus der Geschichte der Beziehungen zwischen den Päpsten und Frankreich für die Sendung der Kirche heute?-Eine Art Zusammenfassung findet sich vielleicht in der Botschaft, die Leo XIV. im Mai 2025 an die französischen Bischöfe anlässlich des 100. Jahrestags der Heiligsprechungen von Jean Eudes, Therese von Lisieux und dem Pfarrer von Ars richtete. Darin ermutigte er die französischen Katholiken, sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und aus ihren geistlichen Schätzen zu schöpfen, um einen „neuen missionarischen Aufschwung“ hervorzubringen.Die verschiedenen Appelle aus Rom an die „älteste Tochter der Kirche“ – von dem späteren Papst Pius XII. bei seinem Besuch in Notre-Dame 1937 bis zu Papst Franziskus und Leo XIV. – hatten letztlich genau dieses Anliegen: die „Berufung“ Frankreichs als eine vor allem geistliche und der Nächstenliebe verpflichtete Bestimmung hervorzuheben. Sie soll der Verkündigung der Liebe Christi zu den Menschen dienen.
Von Marie-Lucile KubackiParis – Der Historiker Martin Dumont hat soeben ein Werk über die lange Geschichte der Beziehungen zwischen den Päpsten und Frankreich veröffentlicht: La France dans la pensée des papes .Anlässlich der Reise von Papst Leo XIV. nach Frankreich zeichnet Dumont die wichtigsten Etappen dieser Beziehung nach – von der Bezeichnung Frankreichs als „älteste Tochter der Kirche“ bis zu den späteren Reflexionen der Päpste angesichts der Veränderungen im französischen Katholizismus. Nach seiner Einschätzung findet der Besuch Leos XIV. in einem Frankreich statt, das nach den Worten von Papst Franziskus zu einer „zu evangelisierenden Peripherie“ geworden ist, zugleich aber auch in einer Phase der Neuorientierung des französischen Katholizismus.Anhand der Geschichte der Papstreisen folgt Martin Dumont einem bis heute aktuellen roten Faden: Jenseits der Verteidigung eines kulturellen Erbes oder von Einfluss gehe es um die Berufung der Kirche in Frankreich, einen „neuen missionarischen Aufschwung“ zu finden, aus ihren geistlichen Schätzen zu schöpfen, Christus zu verkünden und den Menschen zu dienen.Ihr Buch zeichnet die lange und häufig bewegte Geschichte der Beziehungen zwischen den Päpsten und Frankreich nach. Welche Zeichen der Zeit prägen vor diesem Hintergrund den Besuch Leos XIV. im Vergleich zu den Reisen anderer Bischöfe von Rom?-Wenn wir an die Reisen von Franziskus nach Marseille im September 2023 und nach Ajaccio im Dezember 2024 denken, sind die jeweiligen Herausforderungen unterschiedlich. Die von Franziskus besuchte Insel Korsika und der Wallfahrtsort Lourdes, den Leo XIV. aufsucht, sind jedoch durch die Volksfrömmigkeit stärker miteinander verbunden, als man zunächst denken könnte. Ein deutlicher zeitlicher Einschnitt zeigt sich eher im Vergleich mit dem Besuch Benedikts XVI. in Paris und Lourdes im Jahr 2008. Schon damals war die religiöse Praxis stark zurückgegangen. Die Zahlen haben sich seither jedoch keineswegs verbessert. Frankreich ist heute, in den Worten von Papst Franziskus, „eine zu evangelisierende Peripherie“. Der Besuch von Papst Leo findet allerdings in einem besonderen Kontext statt: Zum einen rückt ein besonders angespannter Präsidentschaftswahlkampf näher. Zum anderen befindet sich der französische Katholizismus in einem Prozess der Neuordnung und wird von widersprüchlichen Strömungen geprägt. Zugleich ist bekannt, dass Leo XIV. Augustiner ist. Das Programm seines Pontifikats steht im Zeichen des Friedens – „des entwaffneten und entwaffnenden Friedens“ – und sein geistlicher Ansatz lässt sich mit den Worten „zwei Herzen in einem“ zusammenfassen.Frankreich wurde lange als „älteste Tochter der Kirche“ bezeichnet. Der Ausdruck ist heute umstritten, gehört aber weiterhin zum katholischen Selbstverständnis. Was sagt diese Formel über die Entwicklung der Beziehung zwischen der Kirche von Rom und der heutigen französischen Gesellschaft aus?-„Älteste Tochter der Kirche, aber nicht die treueste“, sagte Papst Franziskus 2016. Damit fasste er gewissermaßen die römische Haltung zusammen, die einen historisch überholten Ausdruck verwendete, um einem geliebten katholischen Volk Lob oder auch Ermahnung auszusprechen. Was den Monarchen des Ancien Régime betrifft, der als „ältester Sohn der Kirche“ bezeichnet wurde, entstand die Formel „älteste Tochter der Kirche“ im 19. Jahrhundert zunächst aus der Feder von Frédéric Ozanam, einem der Gründer der Gesellschaft vom heiligen Vinzenz von Paul, und später durch die Predigten von Pater Lacordaire in Notre-Dame.Papst Leo XIII. machte die Bezeichnung 1896 anlässlich des 14. Jahrhunderts der Taufe Chlodwigs weithin bekannt. Für Rom bot sie eine Möglichkeit, die aufeinanderfolgenden politischen Veränderungen in Frankreich zur Kenntnis zu nehmen und sich zugleich weiterhin auf diese Weise an das christliche Volk zu wenden: Politische Systeme kommen und gehen, die Gläubigen bleiben. Die Formel sollte dazu ermutigen oder dazu aufrufen, Christus und dem Stuhl Petri treu zu bleiben.Welche Momente jenseits der Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem französischen Staat waren während der Papstbesuche besonders bedeutsam? Welche Worte der Päpste haben dazu beigetragen, das christliche Bewusstsein zu wecken?-Natürlich denkt man zunächst an den Appell Johannes Pauls II. am 1. Juni 1980 im Pariser Vorort Le Bourget: „Frankreich, älteste Tochter der Kirche, bist du den Verheißungen deiner Taufe treu?“ Der Satz klingt bis heute nach und wurde immer wieder aufgegriffen. Doch auch andere Momente haben die Papstreisen geprägt: Benedikt XVI. sprach 2008 im Élysée-Palast von einer „gesunden Laizität“ und ging in seiner Rede im Collège des Bernardins auf die Rolle des Christentums in der europäischen Kultur ein.Franziskus wiederum zeigte sich in Marseille empört über die „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ angesichts der wachsenden Zahl von Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kommen.Hinzu kommt Johannes Pauls II. Rede bei der UNESCO im Mai 1980, in der er angesichts der totalitären Systeme die Gewissensfreiheit würdigte. Und schließlich gab es jenen wortlosen Moment, als Benedikt XVI. bei seinem Besuch im Elternhaus von Bernadette Soubirous tief bewegt war.Die französische Missionsgeschichte hat den Katholizismus tief geprägt. Leo XIV. stammt aus den Vereinigten Staaten und damit aus einer anderen Missionsgeschichte, die allerdings anfangs ebenfalls von einem gewissen französischen Einfluss geprägt war. Mit welchen Worten kann Leo XIV. die Kirche in Frankreich angesichts dieser beiden parallelen Geschichten erreichen?-Es könnte hilfreich sein, auf die persönliche Geschichte von Papst Leo und auf Libres sous la grâce, eine Sammlung von Texten des damaligen Pater Robert Prevost, zurückzugreifen.2003 sagte er anlässlich der Eröffnung eines Treffens der europäischen Augustinerprovinzen, er verspüre „eine gewisse Zurückhaltung, zu viel zu sprechen, da ich kein Europäer bin “.Nun ist Prevost Papst geworden. Die Franzosen in Paris und Lourdes ebenso wie die Europäer in Metz werden ihm zuhören! Vielmehr sollte man seine Worte jedoch im Licht seiner Erfahrungen in Peru und seiner Zeit als Generalprior der Augustiner betrachten und sich mit seinen Texten auseinandersetzen.Zu nennen sind insbesondere seine Worte in Brünn im September 2006 über die Nähe des Hirten zu den Menschen und zu den Christen, über die Bedeutung des Gebets und darüber, nicht zurückzublicken. Oder seine Aussage: „Mission ist nicht Erfolg, sondern die Verkündigung des Reiches“, die er in seiner Predigt im September 2010 in Biñan auf den Philippinen formulierte.Oft wird vergessen, dass Johannes Paul II. bereits vor 40 Jahren in Lyon, in der Nachfolge Pauls VI., denselben Gedanken ausgesprochen hatte: „Kirche von Frankreich, lasst euch von den jungen Kirchen ansprechen, die eure Missionare gegründet haben. Vielleicht haben sie euch einen neuen Aufbruch zu geben!“Welche wichtigste Lehre ergibt sich aus der Geschichte der Beziehungen zwischen den Päpsten und Frankreich für die Sendung der Kirche heute?-Eine Art Zusammenfassung findet sich vielleicht in der Botschaft, die Leo XIV. im Mai 2025 an die französischen Bischöfe anlässlich des 100. Jahrestags der Heiligsprechungen von Jean Eudes, Therese von Lisieux und dem Pfarrer von Ars richtete. Darin ermutigte er die französischen Katholiken, sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und aus ihren geistlichen Schätzen zu schöpfen, um einen „neuen missionarischen Aufschwung“ hervorzubringen.Die verschiedenen Appelle aus Rom an die „älteste Tochter der Kirche“ – von dem späteren Papst Pius XII. bei seinem Besuch in Notre-Dame 1937 bis zu Papst Franziskus und Leo XIV. – hatten letztlich genau dieses Anliegen: die „Berufung“ Frankreichs als eine vor allem geistliche und der Nächstenliebe verpflichtete Bestimmung hervorzuheben. Sie soll der Verkündigung der Liebe Christi zu den Menschen dienen.
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Više od pola miliona građana Srbije u biračkom spisku ima adresu bez ulice i broja, pokazala je analiza Radija Slobodna Evropa.
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