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Von Marie-Lucile KubackiMadrid - In einer der wichtigsten Reden seiner Spanienreise zitierte Papst Leo XIV. bei der Begegnung mit den Mitgliedern des spanischen Paraments den Vater der spanischen Literatur, Miguel de Cervantes. „Von den weltberühmten Seiten des Don Quijote, in denen Cervantes verkündete, dass »die Freiheit […] eines der kostbarsten Geschenke ist, die der Himmel den Menschen gegeben hat« , bis hin zur geistlichen Tiefe der heiligen Teresia von Ávila und von der großen spanischen Rechtstradition bis zur metaphysischen Unruhe Unamunos, der daran erinnerte, dass der Mensch »sich nicht damit abfindet, ganz zu sterben« , wusste Spanien stets, den Menschen als mehr als nur ein Rädchen im sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Getriebe zu betrachten: Es hat ihn als ein Wesen anerkannt, das offen für die Wahrheit ist, mit Freiheit ausgestattet und von einem Durst nach Ewigkeit angetrieben, den nichts Zeitliches stillen kann; mit einem Wort: als jemanden, dessen Würde über jedem Nutzen steht und in dessen Dienst die Gesetzgebung steht“, bekräftigte der Papst. Der literarische Bezug ist interessant, da die Figur des Don Quijote mehrere Konzepte vereint, die der Papst während seines Besuchs in diesem alten christlichen Land, dem heutigen Spanien, veranschaulicht hat.Imaginäre Schlachten und christliche KonkretheitWer ist Don Quijote? Ein Mensch, der sich nach einer ihm unbekannten Zeit und Welt sehnt die wohl nur in den Romanen existierte, die er mit Leidenschaft verschlang. Eine faszinierende und bisweilen etwas skurrile Figur, die gegen die Realität ankämpft, der beschließt, gegen Windmühlen zu kämpfen, die er für Riesen hält. Desillusioniert von der Realität so wie sie ist, will Don Quijote nur sehen, was er sich wünscht. Kurz vor seinem Tod, nach einem Anfall von melancholischem Fieber, Folge einer weiteren verlorenen Schlacht, erlangt er seine Vernunft zurück. In diesem Sinne ist Don Quijote eine ungemein moderne und provokante Figur für Christen in säkularisierten Ländern, die manchmal der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten erliegen.Nostalgie, Erinnerung, Kulturerbe, Vision: Bei mehreren Gelegenheiten hat sich Leo XIV. zum Verhältnis zur Vergangenheit geäußert. Während der Fronleichnamsmesse auf der „Plaza de Cibeles“ in Madrid sprach er über die Traditionen der Prozessionen. „Jesus geht durch die Straßen“, erklärte er, Deshalb lässt sich die historische Erinnerung an die Fronleichnamsprozessionen nicht auf eine nostalgische Erinnerung beschränken; sie wird vielmehr zu einer Einladung für die Gegenwart, für unser persönliches Leben, für unsere Beziehungen, für die Gesellschaft, für den Aufbau der Zukunft“. Es gehe darum, sich zu „erinnern“, „um nicht zu vergessen, wer der Herr ist, um nicht der Versuchung zu erliegen, auf andere Götzen zu vertrauen und sich von einem Brot zu ernähren, das nicht sättigt. Er äußerte dann den Wunsch, dass „die Religiosität, die dieses Land seit Jahrhunderten belebt, soll kein Museum der Vergangenheit sein, das man besucht, sondern eine Schule des Glaubens, von der wir auch heute zehren können“. Mit anderen Worten: Um nicht in einer Art Folklore zu erstarren, muss die Volksfrömmigkeit immer in der Quelle verwurzelt sein, die der lebendige Gott ist, der sich in der Heiligen Schrift offenbart, sich in den Sakramenten schenkt und sich im Nächsten dienen lässt.Die „Reise“ der Mission In seiner Ansprache an die Bischöfe verglich er die Mission mit einer Reise, „deren Ziel Gott ist, zu dem wir unseren Blick erheben. Wie jede Reise berge auch diese die Gefahr, sich auf das zu konzentrieren, was wir zurücklassen, oder unser Gepäck mit unnötigen Dingen zu überfüllen. Unsere Antwort auf die Frage, wie wir die Herausforderung der Reise meistern sollen, fuhr Leo XIV. fort. So müsse unsere Antwort auf die Frage, wie wir diese Herausforderung, der wir uns gestellt haben, bewältigen können, „in dieser ersten Phase unserer Reise Freiheit und Mut umsichtig miteinander verbinden, um Strukturen hinter uns zu lassen, die uns nicht helfen, nicht unseren Zielen entsprechen oder uns sogar davon entfernen, und gleichzeitig die Kraft zu bewahren, das, was uns dabei hilft, wie einen Schatz zu hüten“. Die Bewahrung des religiösen Erbes, dessen Schönheit „selbst Nichtgläubige berühren kann“, ist eine „Herausforderung“, der man sich mit „Mut“ stellen muss, damit sie „Frucht trägt“. Darüber hinaus muss jeder Missionar auf dieser Reise der Beziehungen und Begegnungen sein eigenes „Viatikum“, das „Brot des Wortes und der Eucharistie“ mit sich führen, das „noch notwendiger als die körperliche Nahrung, denn es eröffnet uns den Weg zur Erlösung“.Das Beispiel der Heiligen in verwüsteten LandstrichenDoch es kommt vor, dass Begegnungen selten werden und die Ebene wie ausgestorben wirkt – eine Metapher für die mitunter spärlich besuchten kirchlichen Versammlungen. „Es ist nicht das erste Mal, dass Spanien mit einer ähnlichen Situation konfrontiert ist. In der Vergangenheit zum Beispiel, als die Kirche in den verwüsteten Landstrichen wieder neu anfangen musste, entstanden Evangelisierungsmodelle, die später nach Amerika exportiert wurden und uns hier bei unserer Mission helfen können“, bemerkte der Papst. „Wie damals“, fügte er hinzu, „sind wir aufgerufen, durch respektvollen Dialog und den Einsatz neuer Sprachen etwas Neues aufzubauen, so wie es der berühmte heilige Rechtsgelehrte von Granada, Bruder Hernando de Talavera, tat und später in Amerika der heilige Toribio de Mogrovejo, der vor 300 Jahren heiliggesprochen wurde und den wir heute als vorbildlichen Bischof „im Aufbruch“ in einer Zeit der Mission und der kirchlichen Neuordnung feiern“.Anders ausgedrückt: Um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, müssen Christen die Welt so sehen, wie sie ist. Das bedeutet nicht, alles zu akzeptieren oder sich in einen Kulturkampf zu verwickeln. Im Evangelium wird die christliche Haltung durch verschiedene Metaphern veranschaulicht: das Senfkorn, der Sauerteig im Teig, das Salz der Erde. Vor den Behörden übertrug er Spanien, einem Land mit einer „großen Geschichte“, die Aufgabe, „Komplexität wertzuschätzen und zu erforschen, sie nicht zu leugnen, sondern als Segen anzunehmen und jene identitätsbasierten Ansätze abzulehnen, die alles zu erklären scheinen, aber die Welt mit Geistern und Feinden bevölkern.“ „Eure eigene Geschichte zeigt, dass nicht die Kultur des Konflikts, sondern die Kultur der Begegnung Stabilität und Wohlstand schafft“, betonte er. „Es ist das Geschenk, das der Alte Kontinent der Welt machen kann, wenn er jung bleiben will, so wie junge Menschen diejenigen sind, die eine Zukunft und eine Aufgabe spüren, die sie noch herausfordern“, bekräftigte er. Kurz darauf forderte er die Parlamentarier auf, ihren Blick auf die Gemälde zu richten, die die Rezeption des Evangeliums und des Dekalogs darstellen, nicht um sich von der Realität zu distanzieren, sondern um sich daran zu erinnern, „dass jede Entscheidung der öffentlichen Obrigkeit reale Menschen betrifft, insbesondere diejenigen, die am wenigsten Macht haben, sich Gehör zu verschaffen.“„Ohne die politische und die religiöse Ordnung zu vermischen, legen diese Zeichen uns nahe zu erkennen, dass die moderne Freiheit auch durch eine lange Gewissenserziehung vorbereitet wurde, die tief von der christlichen Tradition geprägt ist. In dieser inneren Schule haben die Völker gelernt, dass das Recht dem Gemeinwohl dienen muss, dass Gerechtigkeit der Gewalt Grenzen setzt, dass Macht Legitimität erfordert, dass die Armen vollwertig zur Gemeinschaft gehören, dass der Fremde seiner Würde entsprechend aufgenommen werden muss und dass menschliches Leben niemals als Ware behandelt werden darf“, fuhr er fort, bevor er erklärte: „Ein Gesetz erlangt seine wahre Größe nicht allein durch seine formale Verabschiedung; es erlangt sie, wenn es, zusätzlich zu seiner formalen Gültigkeit, vor der Würde des Menschen bestehen und diese Prüfung ohne Scham bestehen kann.“ So „erhebt der Glaube nicht den Anspruch, sich Privilegien oder Zwänge aufzuzwingen“, aber er kann auch nicht „zum Schweigen gebracht werden, als sei er für das öffentliche Leben irrelevant“, bekräftigte der Papst.Verwundete Körper, gebrochene HerzenNachdem er im Hafen von Arguineguin auf den Kanarischen Inseln erschütternde Zeugenaussagen gehört hatte, traf der Papst dort Migranten und gab ein konkretes Beispiel für die Aufgabe der Christen angesichts einer der größten Tragödien unserer Zeit. Er rief die Herkunftsländer zu einer Gewissensprüfung auf und betonte, dass sich auch die Kirche hinterfragen lassen müsse. „Die Aufnahme von Migranten darf nicht zur Nebensache werden und darf nicht nur einigen wenigen Freiwilligen überlassen werden“, betonte er. „Wir knien vor dem Altar nieder, um Christus in der Eucharistie anzubeten, von dem wir die Kraft und den Antrieb erhalten, die Nächstenliebe zu leben; deshalb dürfen wir später nicht an den kleinen Booten und Beibooten „vorübergehen“, denn aus dem Gebet entspringt jeder Dienst und zu ihm kehrt jeder Einsatz zurück “, so der Papst. Er bezog sich auch auf den „Fischerring“, der für jeden neuen Papst geschmiedet wird und die Autorität des Nachfolgers Petri symbolisiert: „Schon sein Name führt uns zum See Genesaret, wo Christus Petrus rief und zu ihm sagte: »Von jetzt an wirst du Menschen fangen« “, so der Papst. „Die Kirche hat diesen Vers als Bild für ihre Mission verstanden. Doch hier und an Orten wie in El Hierro erhält dieser Auftrag eine wörtliche und schmerzhafte Bedeutung“. Und er formulierte abschließend den Wunsch: „Möge die Geschichte uns nicht vorwerfen, dass wir den Schmerz derer, die leiden, zu einem alltäglichen Anblick an unseren Küsten gemacht haben. Denn heute stellt uns hier am Ufer des Meeres jedes Leben, das ankommt, die Frage, was von unserer Menschlichkeit übrigbleibt. Früher oder später wird sich zeigen, ob wir diese Menschlichkeit zu bewahren wussten oder ob wir zuließen, dass die Gleichgültigkeit uns gelenkt hat“.Mit Blick auf die Realität In diesem Sinne berührt Don Quijotes unerschütterlicher Glaube an eine höhere Würde das christliche Herz. Er weigert sich, den Wert des Menschen an wirtschaftlicher und sozialer Leistungsfähigkeit zu messen, selbst auf die Gefahr hin, naiv, lächerlich oder antiquiert zu wirken. Doch die Nachfolger Christi sind zu einer anderen Art von „Wahnsinn“ berufen, anders als der des Ritters von La Mancha: nicht, um im Namen einer idealisierten Vergangenheit gegen Windmühlen zu kämpfen, sondern um zuzulassen, dass das Evangelium ihre Nostalgie läutert. So können sie die Realität klar erkennen, ihr begegnen und sie mutig annehmen, bewegt von etwas, das sie zu Taten führt, die nicht heroisch, sondern einfach normal und menschlich erscheinen. „Die Mission, die ich euch anvertraue, ist genau diese: Mensch zu sein. Ja, seid menschlich! Männer und Frauen aus Fleisch und Blut. Nicht Äußerlichkeiten, sondern vertrauenswürdige Gesichter“, so der Papst in seiner Ansprach an die Jugendlichen in Madrid während der Gebetsvigil. Hierin besteht die Mission heute: nicht in der Flucht vor der Welt, sondern darin, Männer und Frauen zu sein, die wie Don Quijote Heilung finden, so wie er sie nach einer Phase der Melancholie erfuhr.Und wenn Cervantes seinen Helden genau an diesem Punkt der Geschichte sterben ließ, als gäbe es kein Leben jenseits nostalgischer Idealisierung, so kann der Christ seine Mission, oder, wie Leo XIV. es ausdrückt, seine Reise, gerade mit der Heilung beginnen – und mit der Gnade, die selbst verwundete Herzen heilt.
Von Marie-Lucile KubackiMadrid - In einer der wichtigsten Reden seiner Spanienreise zitierte Papst Leo XIV. bei der Begegnung mit den Mitgliedern des spanischen Paraments den Vater der spanischen Literatur, Miguel de Cervantes. „Von den weltberühmten Seiten des Don Quijote, in denen Cervantes verkündete, dass »die Freiheit […] eines der kostbarsten Geschenke ist, die der Himmel den Menschen gegeben hat« , bis hin zur geistlichen Tiefe der heiligen Teresia von Ávila und von der großen spanischen Rechtstradition bis zur metaphysischen Unruhe Unamunos, der daran erinnerte, dass der Mensch »sich nicht damit abfindet, ganz zu sterben« , wusste Spanien stets, den Menschen als mehr als nur ein Rädchen im sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Getriebe zu betrachten: Es hat ihn als ein Wesen anerkannt, das offen für die Wahrheit ist, mit Freiheit ausgestattet und von einem Durst nach Ewigkeit angetrieben, den nichts Zeitliches stillen kann; mit einem Wort: als jemanden, dessen Würde über jedem Nutzen steht und in dessen Dienst die Gesetzgebung steht“, bekräftigte der Papst. Der literarische Bezug ist interessant, da die Figur des Don Quijote mehrere Konzepte vereint, die der Papst während seines Besuchs in diesem alten christlichen Land, dem heutigen Spanien, veranschaulicht hat.Imaginäre Schlachten und christliche KonkretheitWer ist Don Quijote? Ein Mensch, der sich nach einer ihm unbekannten Zeit und Welt sehnt die wohl nur in den Romanen existierte, die er mit Leidenschaft verschlang. Eine faszinierende und bisweilen etwas skurrile Figur, die gegen die Realität ankämpft, der beschließt, gegen Windmühlen zu kämpfen, die er für Riesen hält. Desillusioniert von der Realität so wie sie ist, will Don Quijote nur sehen, was er sich wünscht. Kurz vor seinem Tod, nach einem Anfall von melancholischem Fieber, Folge einer weiteren verlorenen Schlacht, erlangt er seine Vernunft zurück. In diesem Sinne ist Don Quijote eine ungemein moderne und provokante Figur für Christen in säkularisierten Ländern, die manchmal der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten erliegen.Nostalgie, Erinnerung, Kulturerbe, Vision: Bei mehreren Gelegenheiten hat sich Leo XIV. zum Verhältnis zur Vergangenheit geäußert. Während der Fronleichnamsmesse auf der „Plaza de Cibeles“ in Madrid sprach er über die Traditionen der Prozessionen. „Jesus geht durch die Straßen“, erklärte er, Deshalb lässt sich die historische Erinnerung an die Fronleichnamsprozessionen nicht auf eine nostalgische Erinnerung beschränken; sie wird vielmehr zu einer Einladung für die Gegenwart, für unser persönliches Leben, für unsere Beziehungen, für die Gesellschaft, für den Aufbau der Zukunft“. Es gehe darum, sich zu „erinnern“, „um nicht zu vergessen, wer der Herr ist, um nicht der Versuchung zu erliegen, auf andere Götzen zu vertrauen und sich von einem Brot zu ernähren, das nicht sättigt. Er äußerte dann den Wunsch, dass „die Religiosität, die dieses Land seit Jahrhunderten belebt, soll kein Museum der Vergangenheit sein, das man besucht, sondern eine Schule des Glaubens, von der wir auch heute zehren können“. Mit anderen Worten: Um nicht in einer Art Folklore zu erstarren, muss die Volksfrömmigkeit immer in der Quelle verwurzelt sein, die der lebendige Gott ist, der sich in der Heiligen Schrift offenbart, sich in den Sakramenten schenkt und sich im Nächsten dienen lässt.Die „Reise“ der Mission In seiner Ansprache an die Bischöfe verglich er die Mission mit einer Reise, „deren Ziel Gott ist, zu dem wir unseren Blick erheben. Wie jede Reise berge auch diese die Gefahr, sich auf das zu konzentrieren, was wir zurücklassen, oder unser Gepäck mit unnötigen Dingen zu überfüllen. Unsere Antwort auf die Frage, wie wir die Herausforderung der Reise meistern sollen, fuhr Leo XIV. fort. So müsse unsere Antwort auf die Frage, wie wir diese Herausforderung, der wir uns gestellt haben, bewältigen können, „in dieser ersten Phase unserer Reise Freiheit und Mut umsichtig miteinander verbinden, um Strukturen hinter uns zu lassen, die uns nicht helfen, nicht unseren Zielen entsprechen oder uns sogar davon entfernen, und gleichzeitig die Kraft zu bewahren, das, was uns dabei hilft, wie einen Schatz zu hüten“. Die Bewahrung des religiösen Erbes, dessen Schönheit „selbst Nichtgläubige berühren kann“, ist eine „Herausforderung“, der man sich mit „Mut“ stellen muss, damit sie „Frucht trägt“. Darüber hinaus muss jeder Missionar auf dieser Reise der Beziehungen und Begegnungen sein eigenes „Viatikum“, das „Brot des Wortes und der Eucharistie“ mit sich führen, das „noch notwendiger als die körperliche Nahrung, denn es eröffnet uns den Weg zur Erlösung“.Das Beispiel der Heiligen in verwüsteten LandstrichenDoch es kommt vor, dass Begegnungen selten werden und die Ebene wie ausgestorben wirkt – eine Metapher für die mitunter spärlich besuchten kirchlichen Versammlungen. „Es ist nicht das erste Mal, dass Spanien mit einer ähnlichen Situation konfrontiert ist. In der Vergangenheit zum Beispiel, als die Kirche in den verwüsteten Landstrichen wieder neu anfangen musste, entstanden Evangelisierungsmodelle, die später nach Amerika exportiert wurden und uns hier bei unserer Mission helfen können“, bemerkte der Papst. „Wie damals“, fügte er hinzu, „sind wir aufgerufen, durch respektvollen Dialog und den Einsatz neuer Sprachen etwas Neues aufzubauen, so wie es der berühmte heilige Rechtsgelehrte von Granada, Bruder Hernando de Talavera, tat und später in Amerika der heilige Toribio de Mogrovejo, der vor 300 Jahren heiliggesprochen wurde und den wir heute als vorbildlichen Bischof „im Aufbruch“ in einer Zeit der Mission und der kirchlichen Neuordnung feiern“.Anders ausgedrückt: Um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, müssen Christen die Welt so sehen, wie sie ist. Das bedeutet nicht, alles zu akzeptieren oder sich in einen Kulturkampf zu verwickeln. Im Evangelium wird die christliche Haltung durch verschiedene Metaphern veranschaulicht: das Senfkorn, der Sauerteig im Teig, das Salz der Erde. Vor den Behörden übertrug er Spanien, einem Land mit einer „großen Geschichte“, die Aufgabe, „Komplexität wertzuschätzen und zu erforschen, sie nicht zu leugnen, sondern als Segen anzunehmen und jene identitätsbasierten Ansätze abzulehnen, die alles zu erklären scheinen, aber die Welt mit Geistern und Feinden bevölkern.“ „Eure eigene Geschichte zeigt, dass nicht die Kultur des Konflikts, sondern die Kultur der Begegnung Stabilität und Wohlstand schafft“, betonte er. „Es ist das Geschenk, das der Alte Kontinent der Welt machen kann, wenn er jung bleiben will, so wie junge Menschen diejenigen sind, die eine Zukunft und eine Aufgabe spüren, die sie noch herausfordern“, bekräftigte er. Kurz darauf forderte er die Parlamentarier auf, ihren Blick auf die Gemälde zu richten, die die Rezeption des Evangeliums und des Dekalogs darstellen, nicht um sich von der Realität zu distanzieren, sondern um sich daran zu erinnern, „dass jede Entscheidung der öffentlichen Obrigkeit reale Menschen betrifft, insbesondere diejenigen, die am wenigsten Macht haben, sich Gehör zu verschaffen.“„Ohne die politische und die religiöse Ordnung zu vermischen, legen diese Zeichen uns nahe zu erkennen, dass die moderne Freiheit auch durch eine lange Gewissenserziehung vorbereitet wurde, die tief von der christlichen Tradition geprägt ist. In dieser inneren Schule haben die Völker gelernt, dass das Recht dem Gemeinwohl dienen muss, dass Gerechtigkeit der Gewalt Grenzen setzt, dass Macht Legitimität erfordert, dass die Armen vollwertig zur Gemeinschaft gehören, dass der Fremde seiner Würde entsprechend aufgenommen werden muss und dass menschliches Leben niemals als Ware behandelt werden darf“, fuhr er fort, bevor er erklärte: „Ein Gesetz erlangt seine wahre Größe nicht allein durch seine formale Verabschiedung; es erlangt sie, wenn es, zusätzlich zu seiner formalen Gültigkeit, vor der Würde des Menschen bestehen und diese Prüfung ohne Scham bestehen kann.“ So „erhebt der Glaube nicht den Anspruch, sich Privilegien oder Zwänge aufzuzwingen“, aber er kann auch nicht „zum Schweigen gebracht werden, als sei er für das öffentliche Leben irrelevant“, bekräftigte der Papst.Verwundete Körper, gebrochene HerzenNachdem er im Hafen von Arguineguin auf den Kanarischen Inseln erschütternde Zeugenaussagen gehört hatte, traf der Papst dort Migranten und gab ein konkretes Beispiel für die Aufgabe der Christen angesichts einer der größten Tragödien unserer Zeit. Er rief die Herkunftsländer zu einer Gewissensprüfung auf und betonte, dass sich auch die Kirche hinterfragen lassen müsse. „Die Aufnahme von Migranten darf nicht zur Nebensache werden und darf nicht nur einigen wenigen Freiwilligen überlassen werden“, betonte er. „Wir knien vor dem Altar nieder, um Christus in der Eucharistie anzubeten, von dem wir die Kraft und den Antrieb erhalten, die Nächstenliebe zu leben; deshalb dürfen wir später nicht an den kleinen Booten und Beibooten „vorübergehen“, denn aus dem Gebet entspringt jeder Dienst und zu ihm kehrt jeder Einsatz zurück “, so der Papst. Er bezog sich auch auf den „Fischerring“, der für jeden neuen Papst geschmiedet wird und die Autorität des Nachfolgers Petri symbolisiert: „Schon sein Name führt uns zum See Genesaret, wo Christus Petrus rief und zu ihm sagte: »Von jetzt an wirst du Menschen fangen« “, so der Papst. „Die Kirche hat diesen Vers als Bild für ihre Mission verstanden. Doch hier und an Orten wie in El Hierro erhält dieser Auftrag eine wörtliche und schmerzhafte Bedeutung“. Und er formulierte abschließend den Wunsch: „Möge die Geschichte uns nicht vorwerfen, dass wir den Schmerz derer, die leiden, zu einem alltäglichen Anblick an unseren Küsten gemacht haben. Denn heute stellt uns hier am Ufer des Meeres jedes Leben, das ankommt, die Frage, was von unserer Menschlichkeit übrigbleibt. Früher oder später wird sich zeigen, ob wir diese Menschlichkeit zu bewahren wussten oder ob wir zuließen, dass die Gleichgültigkeit uns gelenkt hat“.Mit Blick auf die Realität In diesem Sinne berührt Don Quijotes unerschütterlicher Glaube an eine höhere Würde das christliche Herz. Er weigert sich, den Wert des Menschen an wirtschaftlicher und sozialer Leistungsfähigkeit zu messen, selbst auf die Gefahr hin, naiv, lächerlich oder antiquiert zu wirken. Doch die Nachfolger Christi sind zu einer anderen Art von „Wahnsinn“ berufen, anders als der des Ritters von La Mancha: nicht, um im Namen einer idealisierten Vergangenheit gegen Windmühlen zu kämpfen, sondern um zuzulassen, dass das Evangelium ihre Nostalgie läutert. So können sie die Realität klar erkennen, ihr begegnen und sie mutig annehmen, bewegt von etwas, das sie zu Taten führt, die nicht heroisch, sondern einfach normal und menschlich erscheinen. „Die Mission, die ich euch anvertraue, ist genau diese: Mensch zu sein. Ja, seid menschlich! Männer und Frauen aus Fleisch und Blut. Nicht Äußerlichkeiten, sondern vertrauenswürdige Gesichter“, so der Papst in seiner Ansprach an die Jugendlichen in Madrid während der Gebetsvigil. 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Yaguara está de regreso en su hábitat. La jaguar fue víctima de los incendios en Bolivia y escapó del fuego separándose de su madre. Fue rescatada y rehabilitada en un refugio y ahora fue reinsertada en su territorio. La felina camina y hace su vida en el parque nacional Noel Kempff Mercado, en el departamento […]
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Në Ligën e Dytë të Maqedonisë së Veriut do të garojnë dy ekipe shqiptare, njëra e eliminuar nga Liga e Parë, ndërsa tjetra e kualifikuar nga Liga e Tretë. Ndeshjet do të fillojnë më 15 gusht, transmeton Portalb.mk. “Beteja për hyrje në elitën e futbollit në Maqedoni fillon më 15 gusht, dhe pjesa e parë […]

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Серед підсанкційних компаній – «Луганські комунікації» та «Мобільні комунікаційні системи», які Росія використовує для поширення своїх наративів і брехні про ситуацію в Україні
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Ngày 12/06/2026, Tổ chức Lao động Quốc tế (ILO) đã thông qua hiệp ước quốc tế đầu tiên để bảo vệ những người làm việc trên các nền tảng kỹ thuật số. Văn bản « lịch sử » này, vốn dĩ áp đặt các bảo đảm về mức lương tối thiểu, bảo hiểm xã hội và minh bạch thuật toán, trực tiếp thách thức mô hình kinh tế của những hãng công nghệ lớn như Uber, Deliveroo hay Grab chẳng hạn.
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អ្នកជំនួញអាមេរិកម្នាក់ដែលជាម្ចាស់និពន្ធសៀវភៅនិយាយពីរដ្ឋប្រហារយោធាភូមា ឆ្នាំ ២០២១ ត្រូវបានអាជ្ញាធរភូមាចាប់ឃុំខ្លួន កាលពីថ្ងៃព្រហស្បតិ៍ ទី ១១មិថុនាកន្លងទៅ។ នេះបើតាមការចុះផ្សាយរបស់ទីភ្នាក់ងារព័ត៌មានបារាំង AFP នៅថ្ងៃសៅរ៍ទី ១៣មិថុនា។ អ្នកនាំពាក្យរបស់ក្រសួងការបរទេសអាមេរិកបានប្រាប់ទីភ្នាក់ងារព័ត៌មានReuters ថា អាមេរិកកំពុងតាមដានប៉ុន្តែ សុំមិនអត្ថាធិប្បាយច្រើន ដើម្បីសុវត្ថិភាពឯកជន។
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18 minutes
The recent restrictions imposed by the Relief and Rehabilitation Commission (RRC) on the involvement of The post Opinion | Implications of restrictions on NGO involvement in political activities in South Sudan appeared first on Radio Tamazuj.
18 minutes
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فەرماندەی ناوەندی ئەمەریکا ڕایگەیاند هێزەکانی ئەمەریکا چەندین درۆنی ئێرانیان لە گەرووی هورمز تێکشکاندووە، لە کاتێکدا ڕاپۆرتەکان ئاماژە دەکەن بە نزیبوونەوەی ئەگەری ڕێککەوتن لە چەند کاتژمێری داهاتوودا. فەرماندەی ناوەندی ئەمەریکا کۆتایی شەوی هەینی ڕایگەیاند، "ئێران چەندین درۆنی یەکسەرەی هێرشبەری هەڵدا بە مەبەستی هێرشکردنە سەر ئەو کەشتییە بازرگانیانەی لە گەرووی هورمز دەپەڕینەوە." فەرماندەی ناوەندی ئەمەریکا ئاماژەی دا بەوەی سوپای ئەمەریکا هەموو ئەو درۆنانەی لەناو بردووە "لە کاتێکدا هاتوچۆی...
23 minutes
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“Nos merecemos un buen Gobierno. Con toda la humildad y toda la determinación, os propongo encabezar una candidatura para la Comunidad de Madrid”, ha anunciado la secretaria general de Podemos.

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26 minutes
أكدت سلطات صوماليلاند أن من حقها اختيار طبيعة علاقاتها الخارجية بما يخدم مصالحها السياسية والاقتصادية، وذلك بالتزامن مع افتتاح مكتب تمثيلي جديد لتايوان في العاصمة هرجيسا. وجاء هذا الموقف في ظل استمرار
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Апошні раз Расея выдзяляла Беларусі крэдыт у 2022 годзе.
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രോഗപ്രതിരോധ പ്രവർത്തനങ്ങളിലും ജനങ്ങൾക്ക് ആത്മവിശ്വാസം പകരുന്നതിലും സർക്കാരിന് പൂർണ പിന്തുണയുണ്ടാവുമെന്ന് സിപിഐ എം അറിയിച്ചു
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ഒരു ടീം ആയി പ്രവർത്തിക്കേണ്ട സമയത്ത് ഉദ്യോഗസ്ഥരുടെ മനോവീര്യം തകർത്ത് പൊതുജനാരോഗ്യപ്രവർത്തനങ്ങളെ തളർത്തുന്ന സമീപനം ജനങ്ങളോടുള്ള വെല്ലുവിളിയാണ്.
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(The Center Square) – Multiple events are being held in the nation’s capital on July 4 celebrating the 250th anniversary of the United States. Not everyone will be able to travel there or view founding documents on display at the National Archives and national museums. In an effort to bring Independence celebrations nationwide, the National Archives is transporting founding documents to major museums nationwide through the Freedom Plane National Archives Tour. The traveling exhibit is transporting nine original founding documents to eight U.S. cities. “While America looks different than it did 250 years ago, the principles enshrined in these documents still guide our lives and continue to shape our country,” the National Archives states. “To preserve our American history for another 250 years,” it’s bringing the exhibition to the American people to celebrate the U.S. Semiquincentennial, it says. Inspired by the Bicentennial Freedom Train, which brought historic documents to Americans in 48 states from 1975 to 1976, this year’s exhibit is being transported by a Boeing 737. The first stop was Kansas City, Missouri, where Americans stood in lines for several hours waiting to see the documents. The second was Atlanta, where lines reached as long as six hours, staff at the Houston Museum of Natural Science told The Center Square. The third stop was Los Angeles; the fourth was Houston, where lines averaged roughly one hour. For weeks, 2,000 tickets were sold out at the HMNS every day. It was the only location in the southwest for Americans to view the documents. The exhibit is currently on display at the History Colorado Center in Denver through June 14. The next stop is the Museum of Miami, where the documents will be on display from June 20 through July 5. Floridians will have the opportunity to celebrate Independence Day observing key founding documents. The final stops will be at the Henry Ford Museum of American Innovation in Dearborn, Michigan, from July 9 through July 26, and the Museum of History and Industry in Seattle from July 30 through August 16. The nine original, historic documents from the National Archives – traveling together for the first time in history – include: Articles of Association, 1774 In September 1774, the leaders of the 13 colonies met in Philadelphia to address their grievances with the British government. On Oct. 20, 1774, the First Continental Congress adopted the Articles of Association, “a nonimportation, nonexportation, and nonconsumption agreement between the colonies urging all colonists to boycott British goods,” the National Archives explains. It’s the first documented coordinated U.S. policy statement. On display is the document, which shows 53 signatures. Oaths of Allegiance signed by George Washington, Alexander Hamilton and Aaron Burr During the harsh winter of 1777-1778 when troops led by George Washington were encamped at Valley Forge, Penn., and near death, the Continental Congress instructed all Continental Army officers to swear an Oath of Allegiance. They pledged allegiance to “the United States of America, to be Free, Independent and Sovereign States, and declare that the people thereof owe no allegiance or obedience to George the Third, King of Great Britain.” The oaths were signed and witnessed. Approximately 1,200 are preserved at the National Archives. On display are those signed by Washington, Hamilton and Burr. Treaty of Paris, 1783 After eight years of war, the American colonists defeated the British Army and ended British rule in the United States forever. The leaders of the new United States of America and Great Britain signed the Treaty of Paris on Sept. 3, 1783, formally recognizing the United States as an independent nation. The treaty was negotiated by Americans John Adams, Benjamin Franklin and John Jay. The treaty also delineated U.S. land boundaries, allowing for U.S. westward expansion. The last page is on display, bearing the signatures of the American negotiators and the signature of David Hartley, representing Great Britain. David Brearley’s Secret Printing of the U.S. Constitution, 1787 In 1787, a Constitutional Convention was called to address challenges the nation was facing. Delegates met at Independence Hall in Philadelphia and replaced the Articles of Confederation with a new system of government established by the U.S. Constitution. They were given two printings of a draft that would become the U.S. Constitution. The document on display belonged to New Jersey delegate David Brearley Jr., which bears his handwritten notes. Document of votes of state delegates approving the U.S. Constitution, 1787 For four months, convention delegates discussed what they thought their new government should look like. “Their debates, arguments, and resolutions are reflected in the convention’s voting records,” the National Archives explains. The page on display is the text of the final vote for the final text of the U.S. Constitution. The document was ratified because congress couldn’t reach a quorum. Only 11 of 13 states voted because Rhode Island didn’t send delegates and two of New York’s three delegates left by the time of the vote, the National Archives notes. The U.S. Constitution was ratified on June 21, 1788, and went into effect March 4, 1789. U.S. Senate markup of the Bill of Rights, 1789 After the Constitution was ratified by the states, U.S. Rep. James Madison, who would later become the fourth president, proposed a series of amendments, which he authored. The document on display is the U.S. Senate’s “markup” of what became the Bill of Rights. On Sept. 25, 1789, Congress passed 12 amendments. They were sent to the states for approval. Two years later, only 10 were ratified: Articles 3 through 12. William Stone engraving of the Declaration of Independence, 1823 Decades after the Declaration of Independence was signed, Secretary of State John Quincy Adams, who would later become the sixth president, commissioned engraver William J. Stone to make an exact replica of the document. Roughly 200 copies were produced by 1823. Less than 50 are known to still exist, including the one on exhibit on loan from David M. Rubenstein.
(The Center Square) – Multiple events are being held in the nation’s capital on July 4 celebrating the 250th anniversary of the United States. Not everyone will be able to travel there or view founding documents on display at the National Archives and national museums. In an effort to bring Independence celebrations nationwide, the National Archives is transporting founding documents to major museums nationwide through the Freedom Plane National Archives Tour. The traveling exhibit is transporting nine original founding documents to eight U.S. cities. “While America looks different than it did 250 years ago, the principles enshrined in these documents still guide our lives and continue to shape our country,” the National Archives states. “To preserve our American history for another 250 years,” it’s bringing the exhibition to the American people to celebrate the U.S. Semiquincentennial, it says. Inspired by the Bicentennial Freedom Train, which brought historic documents to Americans in 48 states from 1975 to 1976, this year’s exhibit is being transported by a Boeing 737. The first stop was Kansas City, Missouri, where Americans stood in lines for several hours waiting to see the documents. The second was Atlanta, where lines reached as long as six hours, staff at the Houston Museum of Natural Science told The Center Square. The third stop was Los Angeles; the fourth was Houston, where lines averaged roughly one hour. For weeks, 2,000 tickets were sold out at the HMNS every day. It was the only location in the southwest for Americans to view the documents. The exhibit is currently on display at the History Colorado Center in Denver through June 14. The next stop is the Museum of Miami, where the documents will be on display from June 20 through July 5. Floridians will have the opportunity to celebrate Independence Day observing key founding documents. The final stops will be at the Henry Ford Museum of American Innovation in Dearborn, Michigan, from July 9 through July 26, and the Museum of History and Industry in Seattle from July 30 through August 16. The nine original, historic documents from the National Archives – traveling together for the first time in history – include: Articles of Association, 1774 In September 1774, the leaders of the 13 colonies met in Philadelphia to address their grievances with the British government. On Oct. 20, 1774, the First Continental Congress adopted the Articles of Association, “a nonimportation, nonexportation, and nonconsumption agreement between the colonies urging all colonists to boycott British goods,” the National Archives explains. It’s the first documented coordinated U.S. policy statement. On display is the document, which shows 53 signatures. Oaths of Allegiance signed by George Washington, Alexander Hamilton and Aaron Burr During the harsh winter of 1777-1778 when troops led by George Washington were encamped at Valley Forge, Penn., and near death, the Continental Congress instructed all Continental Army officers to swear an Oath of Allegiance. They pledged allegiance to “the United States of America, to be Free, Independent and Sovereign States, and declare that the people thereof owe no allegiance or obedience to George the Third, King of Great Britain.” The oaths were signed and witnessed. Approximately 1,200 are preserved at the National Archives. On display are those signed by Washington, Hamilton and Burr. Treaty of Paris, 1783 After eight years of war, the American colonists defeated the British Army and ended British rule in the United States forever. The leaders of the new United States of America and Great Britain signed the Treaty of Paris on Sept. 3, 1783, formally recognizing the United States as an independent nation. The treaty was negotiated by Americans John Adams, Benjamin Franklin and John Jay. The treaty also delineated U.S. land boundaries, allowing for U.S. westward expansion. The last page is on display, bearing the signatures of the American negotiators and the signature of David Hartley, representing Great Britain. David Brearley’s Secret Printing of the U.S. Constitution, 1787 In 1787, a Constitutional Convention was called to address challenges the nation was facing. Delegates met at Independence Hall in Philadelphia and replaced the Articles of Confederation with a new system of government established by the U.S. Constitution. They were given two printings of a draft that would become the U.S. Constitution. The document on display belonged to New Jersey delegate David Brearley Jr., which bears his handwritten notes. Document of votes of state delegates approving the U.S. Constitution, 1787 For four months, convention delegates discussed what they thought their new government should look like. “Their debates, arguments, and resolutions are reflected in the convention’s voting records,” the National Archives explains. The page on display is the text of the final vote for the final text of the U.S. Constitution. The document was ratified because congress couldn’t reach a quorum. Only 11 of 13 states voted because Rhode Island didn’t send delegates and two of New York’s three delegates left by the time of the vote, the National Archives notes. The U.S. Constitution was ratified on June 21, 1788, and went into effect March 4, 1789. U.S. Senate markup of the Bill of Rights, 1789 After the Constitution was ratified by the states, U.S. Rep. James Madison, who would later become the fourth president, proposed a series of amendments, which he authored. The document on display is the U.S. Senate’s “markup” of what became the Bill of Rights. On Sept. 25, 1789, Congress passed 12 amendments. They were sent to the states for approval. Two years later, only 10 were ratified: Articles 3 through 12. William Stone engraving of the Declaration of Independence, 1823 Decades after the Declaration of Independence was signed, Secretary of State John Quincy Adams, who would later become the sixth president, commissioned engraver William J. Stone to make an exact replica of the document. Roughly 200 copies were produced by 1823. Less than 50 are known to still exist, including the one on exhibit on loan from David M. Rubenstein.
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法新社曼谷消息,周六,泰國民眾身着黑衣、神情肅穆,向國王的長女帕差拉吉帝雅帕公主(Bajrakitiyabha Mahidol)致哀。此前一天,官方宣布這位泰國長公主在昏迷三年後去世,享年47歲。
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法新社曼谷消息,周六,泰國民眾身着黑衣、神情肅穆,向國王的長女帕差拉吉帝雅帕公主(Bajrakitiyabha Mahidol)致哀。此前一天,官方宣布這位泰國長公主在昏迷三年後去世,享年47歲。
31 minutes
法新社曼谷消息,周六,泰国民众身着黑衣、神情肃穆,向国王的长女帕差拉吉帝雅帕公主(Bajrakitiyabha Mahidol)致哀。此前一天,官方宣布这位泰国长公主在昏迷三年后去世,享年47岁。
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法新社曼谷消息,周六,泰国民众身着黑衣、神情肃穆,向国王的长女帕差拉吉帝雅帕公主(Bajrakitiyabha Mahidol)致哀。此前一天,官方宣布这位泰国长公主在昏迷三年后去世,享年47岁。
34 minutes
Il 12 giugno 2026 il governo statunitense ha spento con una lettera il modello più avanzato di Anthropic, Claude Fable 5. Un'azione d'imperio che, dietro la maschera della sicurezza nazionale, nasconde logiche di pressione politica e competitiva. Un test preoccupante per lo stato della democrazia e dell'innovazione nell'era Trump.
34 minutes
Il 12 giugno 2026 il governo statunitense ha spento con una lettera il modello più avanzato di Anthropic, Claude Fable 5. Un'azione d'imperio che, dietro la maschera della sicurezza nazionale, nasconde logiche di pressione politica e competitiva. Un test preoccupante per lo stato della democrazia e dell'innovazione nell'era Trump.
37 minutes
41 minutes
Un atac ucrainean cu drone a ucis o persoană şi a provocat un incendiu la un terminal maritim din portul Temriuk, situat în sudul Rusiei, în regiunea Krasnodar, a declarat guvernatorul Veniamin Kondratiev pe aplicaţia de mesagerie Telegram.
Un atac ucrainean cu drone a ucis o persoană şi a provocat un incendiu la un terminal maritim din portul Temriuk, situat în sudul Rusiei, în regiunea Krasnodar, a declarat guvernatorul Veniamin Kondratiev pe aplicaţia de mesagerie Telegram.
42 minutes
“Eu não tô nem aí para a Copa”, disse ao terminar de preencher o segundo bolão, comprar dez pacotinhos de figurinhas do álbum da Panini e esculhambar Neymar no grupo da família. Não tem jeito. A gente reclama (com razão) da Fifa, dos patrocinadores, dos salários milionários, da Seleção e até da própria Copa. Mas, […] Fonte
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“Eu não tô nem aí para a Copa”, disse ao terminar de preencher o segundo bolão, comprar dez pacotinhos de figurinhas do álbum da Panini e esculhambar Neymar no grupo da família. Não tem jeito. A gente reclama (com razão) da Fifa, dos patrocinadores, dos salários milionários, da Seleção e até da própria Copa. Mas, […] Fonte